Öl war gestern – Wie Trump Saudi-Arabiens Wirtschaft befeuert
Shownotes
Milliardeninvestitionen, KI-Deals und F-35-Kampfjets zeigen, wie eng die Beziehung des US-Präsidenten zu Kronprinz Mohammed bin Salman ist. Was bedeutet das für die Machtverhältnisse am Golf und für die Weltwirtschaft?
Host: Kati Schneider und Falk Heunemann Mitarbeit: Quentin Pehlke
Das Treffen zwischen Donald Trump und Mohammed bin Salman ist in den vergangenen Wochen eher in den Hintergrund getreten. Dabei steht es für eine Rehabilitation des Königreichs und eine deutliche Machtverschiebung. „Saudi‑Arabien ist längst kein Junior‑Partner mehr für die Vereinigten Staaten“, sagt Rainer Hermann, langjähriger Nahost‑Korrespondent der F.A.Z. Dass das Königreich am Golf mit der Vision 2030 weg vom reinen Ölgeschäft hin zu stärkerer Diversifizierung will, ist seit 2016 klar. Die neue demonstrative Nähe zu Donald Trump und wirtschaftliche Zusagen von 1 Billion US-Dollar verändern die Dynamik jetzt aber spürbar.
In dieser Folge von F.A.Z. Weltwirtschaft im Auslandspodcasts _Machtprobe _ sprechen wir mit Rainer Hermann und Sebastian Sons, Experte für die Golfstaaten bei CARPO darüber, was dieser neue Schulterschluss für die Weltwirtschaft bedeutet, wie Saudi‑Arabien zwischen den USA, China und Europa balanciert – und warum die Vision 2030 längst weit mehr ist als ein Modernisierungsprogramm.
Darum ist Saudi-Arabien für Trump unentbehrlich geworden
Der Neue Nahe Osten? "Man kann sich keine friedlichen Nachbarn herbeibomben"
Was wird jetzt aus dem saudischen Megaprojekt „The Line“?
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Transkript anzeigen
00:00:05: Weißt du, wo der heilige Nikolaus geboren wurde?
00:00:08: Ich glaube in der Türkei, aber wir werden gleich über Saudi-Arabien reden, dann vermute ich mal liege ich falsch mit meiner Annahme.
00:00:14: Tatsächlich genau richtig, also in diesem Sinne erst mal Happy Nikolaus an alle.
00:00:18: Der echte Nikolaus kam aus der heutigen Türkei.
00:00:21: Er wurde in der Stadt Patara geboren, war dann in der Stadt Myra Bischof und ist auch dort gestorben.
00:00:26: und das liegt an der Mittelmeer-Küste in der heutigen Türkei in der Provinz Antalya.
00:00:30: Also dem Tor zur arabischen Welt und damit eben gar nicht so weit weg.
00:00:33: Du hast es schon gesagt, von dem Land, über das wir heute sprechen wollen, Saudi-Arabien.
00:00:38: Und während bei uns hoffentlich bei jedem von uns ein paar Goodies und Süßigkeiten im Stiefel gelandet sind heute, haben sich Donald Trump und der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman vor kurzem schon ihre politischen Stiefel.
00:00:51: ordentlich vollgepackt, mit Milliarden zu sagen, mit KI-Investitionen, mit deelsumseltener Erden, mit F-Fünfundreißig-Deals.
00:01:00: Also Sie merken, die Liste ist lang.
00:01:02: Und weil wir gerade schon beide Türkei waren, damit lässt sich auch der nächste Gedanke wunderbar verknüpfen.
00:01:08: Die Vision-二-zig-dreißig ist die größte Transformation in der islamischen Welt, seit Ataturk die Republik Türkei geschaffen hat.
00:01:18: Es ist nichts Geringeres als das.
00:01:20: Das war unser früherer Ostkorespondent Rainer Herrmann und diese Vision, von der er hier spricht, das ist ja das große Modernisierungsprogramm Saudi Arabiens, mit dem das Königreich schon seit Jahrzehnten versucht, sich wirtschaftlich neu zu erfinden und unabhängiger vom Öl zu werden.
00:01:36: Mir war aber ehrlich gesagt nicht völlig klar, wie gewaltig die Dimension dieses Umbaus eigentlich ist.
00:01:43: Es geht darum, wirklich die gesamte Gesellschaft umzukrempeln, einen neuen Spirit zu etablieren, indem man sagt, fragt nicht, was der Staat für euch tun kann, fragt, was ihr für den Staat tun könnt.
00:01:54: Ja, das war Sebastian Sons, Experte für die Golfstaaten bei CARPO beim Center for Applied Research in partnership with the Orient in Bonn, langen Name.
00:02:04: Und das ist der zweite, mit dem ich für die Sendung heute im Vorfeld gesprochen habe.
00:02:08: Und diese Wirtschaftsmodernisierung, die unterstützt eben nicht nur die eigene Gesellschaft, sondern, wie wir eben schon gehört haben, auch US-Präsident Donald Trump in einer ganz neuen Form, kann man sagen.
00:02:19: Das Treffen zwischen Trump und Kronprinz bin Salman.
00:02:22: Vor kurzem, das ist ja ziemlich in den Hintergrund getreten.
00:02:25: Dabei war das alles andere als nebensächlich.
00:02:28: Es hat nämlich gezeigt, wie eng die neue Achse zwischen Washington und Riad inzwischen ist.
00:02:33: Und da ging es eben nicht nur um die Deals, die da eingetütet worden sind, sondern um eine grundsätzliche Verschiebung und um eine gewisse politische, ja man kann sagen, Rehabilitation Saudi-Arabiens.
00:02:43: Denn der Kronprinz wurde ja zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder nach Washington eingeladen.
00:02:49: Wegen des Mordes am Journalisten und Regierungskritiker Jamal Khashoggi, wir erinnern uns daran, wurde er ja international
00:02:55: geächtet.
00:02:56: Wir schauen heute auf die große Frage, wie schafft es Saudi-Arabien vom Ölstaat zum globalen Wirtschafts- und Technologiemotor aufzusteigen?
00:03:05: und das eben auch mit Hilfe dieser neuen Bromance, dieser neuen Beziehung zwischen Trump und dem Kronprinzen Mohammed bin Salman.
00:03:15: Und damit herzlich willkommen bei FAZ-Weltwirtschaft hier in unserem Auslands-Podcast Machtprobe an diesem Nikolaustag, an diesem Samstag, den sechsten Dezember.
00:03:24: Ich bin Kathi Schneider und ich freue mich sehr, dass Sie natürlich dabei sind und dass heute mein Kollege Falk Heunemann aus der Weltwirtschaft bei mir ist und zum ersten Mal mit mir durch diese Sendung führt.
00:03:34: Sie kennen ihn aber sicher schon als regelmäßigen Gast in unseren Podcasts.
00:03:38: Hallo Falk, schön, dass du da bist.
00:03:39: Ja, herzlichen Dank, dass ich da sein darf, über Trump-Saudi-Harabien sprechen zu dürfen.
00:03:49: Also jetzt mal kurz vorab Saudi Arabien ist ja nicht nur wegen Donald Trump oder wegen der Beziehung zu den USA ein immer wichtigerer Player in der Weltwirtschaft.
00:03:58: Aber sag du doch mal aus deiner Brille, wieso ist es für uns so wichtig da genau hinzuschauen?
00:04:04: Das ist eine wichtige Frage, weil ich glaube nicht jeder hat die Bedeutung von Saudi-Arabien wirklich auf dem Schirm.
00:04:10: Wir kriegen das ein bisschen mit, ne?
00:04:11: Wir sehen die Scheiß im Fernsehen hier und da mal auftauchen.
00:04:14: Wir sehen, wenn darüber gesprochen wird, dass die FIFA ihre Weltmeisterschaft nach Saudi-Arabien vergeben hat.
00:04:22: Aber sonst haben die meisten Saudi-Arabien nicht so auf dem Schirm als bedeutende Wirtschaftsmacht für die Welt und auch als bedeutender Wirtschaftsfaktor für uns.
00:04:32: Das muss man sich auch mal vergegenwärtigen.
00:04:34: Saudi-Arabien ist eine der zwanzig größten Volkswirtschaft der Welt.
00:04:38: Es ist die größte Volkswirtschaft im Nahen Osten.
00:04:41: Das Proto-Internsprodukt, was die erwirtschaften, eins Komma, eins Komma, zwei Billionen Dollar.
00:04:48: Das ist zwar deutlich kleiner als das von Deutschland, aber wenn man es dann auf die Einwohnerzahl von thirty-fünf Millionen hoch rechnet, sind die ungefähr bei thirty-tausend Dollar pro Kopf.
00:04:58: Wir in Deutschland liegen irgendwo bei fünf-fünfzigtausend Dollar.
00:05:01: Also das zeigt schon so ein bisschen, wie relevant die sind.
00:05:04: Und wenn man sich mal vorstellt, wo liegt Saudi Arabien eigentlich auf der Karte, wird auch die geopolitische und die georekonomische Bedeutung dieses Landes nochmal klar.
00:05:13: Festlich von Saudi Arabien.
00:05:15: liegt nicht nur Ägypten, liegt nicht nur der afrikanische Kontinent, da liegt auch der Suezkanal.
00:05:19: Der Suezkanal ist der wichtigste Transportweg für den Welthandel.
00:05:24: Ein Sechstel etwa aller Lieferungen gehen durch diesen Suezkanal, also direkt an Saudi Arabien vorbei.
00:05:31: Östlich von Saudi Arabien liegt der bekannte Golf, der persische Golf, wo ein Großteil der Öltransporte, der LNG-Transporte der Golfstaaten durchgeht.
00:05:40: Also ein Nadelöhr für die Energieversorgung der Welt.
00:05:44: Und schließlich Saudi-Arabien ist der größte Ölexporteur der Welt.
00:05:51: Er war mal zeitweise sogar der größte Ölproduzent der Welt.
00:05:54: Das ist mittlerweile die USA.
00:05:56: Ich glaube, wir werden in den nächsten Minuten sehr viele große Zahlen hören.
00:05:59: Das bleibt bei Saudi-Arabien leider nicht aus.
00:06:01: Also Millionen, Milliarden, Billionen werden wir gleich uns um die Ohren hauen.
00:06:06: Da kann ja fast schwindlig werden dabei.
00:06:09: Aber nur um da mal so eine Größenordnung zu geben.
00:06:11: Saudi-Arabien pumpt jeden Tag, fünfhundert Millionen Dollar aus der Erde und verkauft sie dann in die Welt, auch an uns.
00:06:18: Und an Saudi-Arabien liegt es auch, wie teuer ist das Öl, das wir kaufen?
00:06:22: Und wie teuer ist das Öl, was unsere Industrie braucht?
00:06:24: Und wie teuer ist das Benzin, das wir vertanken?
00:06:26: Also, es ist ein ganz entscheidender Faktor für uns und für die Welt, sowohl geopolitisch als auch was den ganzen Welthandel und ... die Preise des Öls betrifft.
00:06:39: Aber dann kann man doch eigentlich sagen, jetzt mal ganz platt ausgedrückt, Saudi-Arabien hätte es eigentlich gar nicht nötig, vom reinen Öl-Geschäft wegzukommen und sich stärker zu diversifizieren, oder?
00:06:51: Ja, das haben die, glaube ich, lange auch gedacht, insbesondere in den Sebziger, Achtziger, neunziger Jahren.
00:06:56: Da konnten sie bestens von dem Öl leben, bis dann so erstmal langsam auch Ökonom darüber gesprochen haben, na lang, wie lang reicht denn das Öl noch?
00:07:03: Für die Saudis reicht das noch sehr lange, weil die profitieren ungeheuer davon, dass ihre Ölvorräte nahezu unendlich scheinen, super einfach zu erschließen sind.
00:07:14: Die Kosten für die Förderung liegen bei ein Zehntel dessen, was beispielsweise in den USA oder Kanada gebraucht wird.
00:07:21: So fünf bis zehn Dollar pro Bärl.
00:07:23: Aber das ist auch ein Problem, weil sie haben sich unglaublich abhängig gemacht von diesen Einnahmen.
00:07:28: Also sie zählen zu den sogenannten Rentierstaaten.
00:07:30: Nicht zu wechseln mit den Rentierstaaten.
00:07:32: Rentierstaaten sind ja so Schweden oder Finland.
00:07:35: Rentierstaaten heißt, die leben nicht von der eigenen Produktivität, so wie wir zum Beispiel, sondern sie leben von Zahlungen aus dem Ausland für beispielsweise Rohstoffe und sind davon ungeheuerabhängig.
00:07:46: Und diese Abhängigkeit ist enorm.
00:07:48: Also jetzt noch erwirtschaften sie etwa siebzig Prozent ihrer Exporteinnahmen über Öl.
00:07:54: Und das war schon mal höher, das war bei fast neunzig Prozent.
00:07:57: Das heißt, sie sind fast vollständig vom Öl Preis auch abhängig und auch von den Överkauf abhängig.
00:08:03: Und das ist ja auch der große Punkt für MBS, Mohammed bin Seiman, zu sagen, von dieser Abhängigkeit müssen wir uns lösen und uns ein bisschen befreien.
00:08:15: Und du sagtest es ja gerade.
00:08:16: Also MBS kürzt man ihn ja immer so schön ab, ne?
00:08:19: Den Kronprinzen Mohammed bin Salman.
00:08:21: Der hat es eben verstanden, schon im Jahr zwei Tausendsechzehn.
00:08:23: Da war er noch nicht Kronprinz, da war er aber zuständig für die Wirtschaft und hat gesagt, wir wollen mit dieser Vision zwanzig dreißig, wollen wir einfach stärker diversifizieren und in andere Bereiche reingehen, investieren und dort eben Kohle verdienen, sag ich jetzt mal, ne?
00:08:38: Jetzt war ja dieser Besuch bei Donald Trump, der, wie ich eben schon sagte, ja so ziemlich in den Hintergrund getreten ist.
00:08:45: Es war wirklich sehr, sehr wichtig gewesen und hören wir dazu doch noch mal Rainer Herrmann.
00:08:50: Der Besuch der saudischen Grundrinse, Mohammed bin Salman, hat gezeigt, dass die Bedeutung von Saudi-Arabien in einer Maße gewachsen ist, wie wir es in Europa noch kaum wahrnehmen.
00:09:01: Saudi-Arabien ist kein Juniorpartner mehr für die Vereinigten Staaten.
00:09:06: Saudi-Arabien versucht, Augenhöhe gegenüber dem amerikanischen Präsidenten aufzutreten und nicht mehr in einer Bittstellung.
00:09:14: nicht mehr als jemand, der kommt, um einen Auftrag, eine Erwartung entgegenzunehmen.
00:09:19: Der saudische Grundprinz kommt mit konkreten Vorstellungen ins weiße Haus und hat die meisten seiner Wünsche erfüllt bekommen.
00:09:29: Ja,
00:09:30: also über diese Wünsche und über die Deals, die da geschlossen worden sind, darüber werden wir später nochmal.
00:09:35: genauer sprechen, aber das ist ja jetzt genau das, was du eben auch schon angedeutet hast, Falkne, dass wir in Europa das einfach nicht wahrnehmen, was für eine Bedeutung Saudi-Arabien einfach hat.
00:09:46: Ich glaube, die entscheidenden Leute in Brüssel, Berlin nehmen das schon wahr.
00:09:51: Sie haben es nun schwerer als Trump, ihrerseits gehört zu finden.
00:09:56: in Riyadh.
00:09:57: Darüber können wir, glaube ich, nachher nochmal detaillierter sprechen, vor allen Dingen, um das Verhältnis von Trump und den Saudis zueinander geht.
00:10:05: Die Bedeutung für Saudi-Arabien für die deutsche Wirtschaft ist ja auch enorm.
00:10:08: Also, es ist ein wichtiger Handelspartner in der Region für uns.
00:10:12: Dadurch, dass sie so viel Geld haben und so viel Geld ausgeben, sind sie auch ein wichtiger Kunden für die deutsche Wirtschaft.
00:10:17: Siemens sind dort engagiert, BMW, viele andere Maschinenbauer liefern dorthin.
00:10:21: Die Bedeutung wird schon nicht unterschätzt.
00:10:23: Die Frage ist nur, was kann man unternehmen, um... auch dort von den Saudis wahrgenommen zu werden und auch als gleichberechtigter Partner auf Augenhöhe respektiert zu werden.
00:10:35: Und das, glaube ich, fällt in Europa in etwas schwer.
00:10:38: Das haben die Besucher der vergangenen Jahre der Staatsbesuche und auch Kanzlerbesucher in der Region gezeigt.
00:10:44: Da tut sich Trump momentan leichter.
00:10:46: Wir haben noch immer Vorurteile, wenn wir auf die arabische Halbinsel schauen und denken, das sind so die Petrodollars, die reichen Geldsäcke.
00:10:56: viel Erdöl unter dem Wüstenbohnen.
00:10:58: Aber was haben sie sonst zu bieten?
00:11:00: Und die gewaltige Transformation, die dort stattfindet, die bekommt in erster Linie die deutsche Wirtschaft zu sehen.
00:11:09: Aber politisch bleibt uns das auch im Weschen verschlossen, was dort an Umwälzungen stattfindet.
00:11:14: Es fällt, glaube ich, in der Politik allgemein und auch in der Gesellschaft mitunter sehr schwer einzuschätzen, wie dynamisch sich manchmal andere Regionen entwickeln.
00:11:23: Das gilt für Saudi-Arabien.
00:11:24: besondere Maße auch.
00:11:26: Denn tatsächlich vor wenigen Jahren noch war Saudi Arabien ein sehr seltschaftlich gesehen rückständiges Land.
00:11:33: Wir alle haben noch im Kopf, dass Frauen dort nicht Auto veran dürfen.
00:11:37: Dass es dort keine Kinos gibt, die enormen Menschenrechtsverletzungen natürlich auch, aber auch Beschränkungen in der Freiheit dort.
00:11:44: Und die haben bei uns allen Vorurteile vielleicht auch bedient von den konservativen, vielleicht rückständigen Arabanen.
00:11:53: Ich spitze das jetzt mal so ein bisschen zu.
00:11:55: Und dann nimmt man nicht richtig wahr, was tatsächlich für Bewegung Mohamed bin Salman in den letzten Jahren in sein Land gebracht hat, wie er es verändert.
00:12:03: Absolut.
00:12:04: Genau, das hat mir Reiner Herrmann eben auch erklärt.
00:12:07: Wir gucken immer noch zu sehr auf dieses alte Arabien, auf Ägypten, auf Syrien, auf den Irak.
00:12:12: Und wir sehen einfach nicht, dass es auf der arabischen Halbinsel einfach einen Momentum gab eben natürlich auch forciert durch Mohamed bin Salman.
00:12:21: Also ein neues Arabien, das ... ja nicht mehr ein regionaler Akteur oder nur ein regionaler Akteur ist, sondern ein regionaler Akteur mit globalen Ambitionen.
00:12:32: Dass dieser Staat nun seinen Platz sucht und gefunden hat in der zweiten Reihe aber unmittelbar nach den drei Großen.
00:12:41: Das ist das Selbstverständnis der Saudi-Arabien.
00:12:43: Und der amerikanische Präsident erkennt das an.
00:12:46: Der amerikanische Präsident hat eine strategische Weichenstellung vorgenommen bei diesem Besuch, die dazu führt, dass auch Saudi-Arabien gegenüber anderen Akteuren sich leichter durchsetzen kann.
00:12:58: Das heißt, es ist ein Spiel Win-Win.
00:13:01: Genau, Falk, also man muss das ja einfach noch mal sagen, ne?
00:13:03: Sieben Jahre lang wurde dieser Mann des Staatsoberhauptes, dieses Königreichs, nicht mehr empfangen in Washington.
00:13:10: Wegen dieses Mordes an Jamal Khashoggi, wo man ja immer noch nicht weiß, wie sehr oder in wiefern das Königreich da involviert worden ist, aber man geht schon davon aus, dass das ein Auftragsmord gewesen ist damals im Konsulat in Istanbul.
00:13:24: Aber das ist ja jetzt wirklich ein Moment, wo gesagt wird hier, schaut her, dieser Mann ist wieder... back on track und wieder auf der Weltbühne und wir können wieder mit ihm Geschäfte machen.
00:13:32: Das ist ja schon was, was Amerika dann eben auch macht oder Trump in dem Moment macht, egal wie man jetzt auf Trump gucken mag.
00:13:40: Aber das ist ja die Macht, die die USA natürlich auch haben.
00:13:42: Das ist die Macht, die Trump insbesondere auch natürlich gerade ausspielt.
00:13:47: Das war, hat sich ja bei seinem Besuch oder Besuch von MBS in Washington geradezu symbolisch gezeigt bei einer Pressekonferenz.
00:13:56: Dort hatte eine Journalist gefragt.
00:13:58: von ABC, glaube ich, war, wie er denn so den Wort von Jammal Khashoggi steht, wie er das denn einschätzt.
00:14:03: Und Trump hat das auch sofort abgebügelt, gesagt, das ist fast ein Unverschämter, diese Frage zu stellen.
00:14:28: Und überhaupt schon mal, das wäre doch auch ein hoch und strittender Journalist, als wenn das eine Mordung rechtfertigen würde.
00:14:34: Also er hat da sofort seinen Gast aus Saudi Arabien in Schutz genommen.
00:14:38: Und das ist schon ein erheblicher Unterschied zu dem, was noch wenige Jahre vorher Trumps Amtsvorgänger Biden gemacht hat.
00:14:44: Biden hat MBS als Paria bezeichnet, als ausgestoßen aus der Weltgemeinschaft, weil er so eine global wahrgenommener Missetat oder so ein Verbrechen geradezu an einen Journalisten begangen hat, den man ja über Sicherheitskameras dann verfolgen hatte können.
00:15:08: Also, das ist schon eine ziemliche Kehrtwende.
00:15:12: Im Gegensatz zum Beispiel zu seinem Vorgänger Joe Biden oder auch zu Barack Obama ist man ein großer Fan von Donald Trump.
00:15:20: wurde sehr, sehr kritisch gesehen in Saudi-Arabien.
00:15:22: Man hat ja auch sehr kritische Äußerungen gegenüber Saudi-Arabien getätigt.
00:15:26: Und bei Joe Biden, muss man glaube ich sagen, war das saudische amerikanische Verhältnis so schlecht wie noch nie.
00:15:31: Das hat sich unter Donald Trump verbessert und das ist auch wichtig für Saudi-Arabien, weil man immer sagt, die Beziehungen mit den USA sind strategischer Natur, da geht es nicht um Personen.
00:15:41: Genau, das war Sebastian Sons Experte für die Arabischen Golfstadt bei der Carpo in Bonn.
00:15:46: Das ist jetzt nochmal so von der anderen Warte betrachtet, also von der anderen Seite.
00:15:49: Wir sehen die Saudis eben, die Präsidenten in den USA.
00:15:54: Und man muss auch an der Stelle sagen, die Saudis waren nicht immer so amused mit und von Donald Trump.
00:15:59: Da gab es ein paar Vorfälle, zum Beispiel, im Jahr zwei Jahrzehnte.
00:16:02: Da gab es ja Anschläge auf zwei saudische Ölraffinerien, mutmaßlich von Iran.
00:16:07: Und da hat Donald Trump eben nicht ... reagiert und auch nicht unterstützt.
00:16:12: Auch jetzt der Angriff auf Qatar seitens Israels vor wenigen Wochen ist in Saudi-Arabien auch als Schock aufgefast worden, weil man gesagt hat, das kann ja nicht sein, dass ein enger Verbündeter der USA tatsächlich ein unserer Brüder, ein Nachbarland angreift, kann uns das auch passieren.
00:16:27: Und ich glaube, in Saudi-Arabien schwankt man so ein bisschen zwischen dem Gefühl, Trump Vertrauen zu wollen und und zu müssen in gewisser Art und Weise und auf der anderen Seite eben auch zu wissen, dass dieser Präsident in erler erster Linie an sich denkt und damit auch unberechenbar ist.
00:16:42: Ja, also auch die Saudis sind aware, was die Launenhaftigkeit dieses US-Präsidenten angeht.
00:16:47: Man stellt sich ja da auch gar nicht mehr die Frage feig, finde ich, wie bin Salman diese Linie bei Trump fahren kann.
00:16:53: Also Trump rehabilitiert ihn im Grunde, weil er eben auch Geschäfte machen will.
00:16:57: Mutmaßig geht es ihm ja auch beispielsweise mit Russland ja um nichts anderes.
00:17:00: ist jetzt eine Mutmaßung, die man in den Raum stellt, aber dass dieser Krieg schnell zu einem Ende kommt, damit er auch wieder Geschäfte machen kann.
00:17:08: Es ist ja so Trumps Ansinnen schon bei mehreren Angelegenheiten gewesen.
00:17:13: Fakt ist aber auch einfach, Trump nimmt diejenigen ernst, die selbst ein starkes Auftreten haben.
00:17:19: Und deshalb scheint er sich auch mit dem Kronprinzen so gut zu verstehen.
00:17:24: Viel hängt damit zusammen, was wir so mit Chemie umschreiben können, auf Augenblick.
00:17:29: Und zwar einem Politiker, Donald Trump, der sehr viel auf Füße und physische Ausstrahlung setzt, ist das wichtig, dass er nicht auf einen ukrainischen Präsidenten gefühlt zwei Köpfe hinunterblickt, sondern dass ihm einer auf Augenhöhe hingegen steht mit einer Körperfülle, die dem eines Riesen glatt ist.
00:17:47: Also es ist Körpersprache, die da sicherlich eine Rolle spielt, dass da in Mohamed bin Salman ein Pendant sieht, natürlich auch.
00:17:54: Der eine Autograt, der andere würde gerne Autograt sein.
00:17:58: Das heißt also ein ähnliches politisches Verständnis.
00:18:01: Ich setze durch, was ich durchsetzen will.
00:18:02: Es gibt keine Fesseln, die mich da hinsorben können.
00:18:05: Also wieder Stichwort durchregieren.
00:18:08: Aber es ist schon interessant, was Hermann hier beschreibt.
00:18:10: Diese ganz körperliche Ebene zwischen Trump und Mohammed bin Salman.
00:18:13: Also dieses Auftreten auf Augenhöhe im ganz wörtlichen Sinn.
00:18:17: Und das Gefühl, da stehen sich eben zwei Typen gegenüber, die macht ziemlich ähnlich verstehen.
00:18:22: und natürlich auch
00:18:25: Wenn wir über Chemie sprechen, der Geschmack, wenn wir in die Häuser die Paläste von Trump schauen und die Paläste am Golf, der Geschmack ist ziemlich ähnlich.
00:18:37: Es ist so ein bisschen arabischer Barock und arabischer Rokoko.
00:18:40: Es kommt viel dazu zusammen, wenn wir sagen, die Chemie stimmt, die die Körpersprache stimmt.
00:18:45: Und wenn dann Donald Trump nach Israel reist, das geht viel ausketischer zu.
00:18:50: Also das ist nicht dieser große Brunk dieser... Und mit diesem großen Brunk ist der dann... Mohammed bin Salman auch empfangen worden.
00:18:57: Ich habe mir das mal angeschaut in einem amerikanischen Fernsehen.
00:19:00: Ich habe das zuletzt gesehen bei ganz großen Besuchen von ganz wichtigen westlichen Alliierten, dass jemand mit all diese militärischen Ehren vor dem Weißen Haus empfangen worden ist.
00:19:11: Also Herrmann spricht es hier ja auch schon an Falken.
00:19:13: Also wenn man sieht, wie Vince Hallmann da begrüßt worden ist, es war ja wirklich show pur, Militärkapelle auf dem Südrasen vom Weißen Haus.
00:19:22: Kanonen, Donner, Soldaten auf Pferden und eben sogar F- und Dreißig-Kampfjets, die da zur Begrüßung über das weiße Haus geschossen sind.
00:19:30: Er hat Trump ja nicht nur inszeniert, weil er ein Grundprinz ist, sondern eben um einfach nochmal die Bedeutung dieses Partners hervorzuheben, oder?
00:19:49: Ja, er glaubt wahrscheinlich, je mehr er ihm bietet und je zeremonieller und bombastischer ihn empfängt, desto mehr kann er von ihm auch bekommen und erwarten.
00:20:01: Scheinbar ist das ja auch eingetreten.
00:20:03: Die Saudis haben Donald Trump versprochen, eine Billion Dollar in den USA zu investieren.
00:20:11: Eine Billion.
00:20:12: Das ist eine
00:20:12: riesige Summe und vor allem das war sozusagen mit einem rhetorischen, also quasi vorbeigehen.
00:20:18: Erst war von einigen hundert, sechshundert Milliarden mal die Rede und dann sagte Deutschland, ja, ist das, das ist doch eigentlich zu wenig.
00:20:25: Lass uns doch daraus eine Runde Billion machen.
00:20:27: und dann sagte man, okay, alles in Ordnung machen.
00:20:30: Also fast verdoppelt, und das sagt man auch.
00:20:32: Ja,
00:20:32: also das sind Beträge, also das entspricht ein Viertel der deutschen Wirtschaftsleistung, eine Billion.
00:20:41: deutschen Wirtschaftsleister und das mal eben zu sagen, ja das wollen wir in den nächsten Jahren in den USA investieren.
00:20:46: Das sind schon massive Zusagen und damit können natürlich dann auch Trump bei seinen Wählern punkten und kann dann in die Swingstays oder anderswo hin gehen und sagen hier schaut, was ich für euch gewonnen habe und ich habe das keinen Grund mehr die Demokraten zu wählen.
00:21:01: Ich spritze etwas zu, aber das ist sicherlich ein Faktor.
00:21:05: Und da ist es natürlich wert, ihr dann, Mohamed bin Salman, mit F- Thirty-Five Jets zu begrüßen und mit allerhöchsten Ehren im Weißen Haus zu empfangen.
00:21:14: Ja,
00:21:14: wo Kohle gibt es da jetzt auch schon?
00:21:16: So wie man auch das persönliche Verhältnis zwischen Donald Trump und Mohammed bin Zaman einschätzen kann, gibt es da durchaus auch Gestaltungsmöglichkeiten, weil man sich vernünftig und gut versteht, weil es ja auch enge Geschäftsbeziehungen beispielsweise von Jared Kushner zu den Saudis gibt.
00:21:30: Das heißt, hier geht es nicht nur um eine politische Partnerschaft, sondern wirklich auch um eine persönliche Bromance, wie man es nennen kann, die sicherlich nicht ganz harmonisch ist immer, aber wo es tatsächlich auch bessere Zugänge gibt zwischen den Saudis und den Amerikanern im Vergleich zu anderen Akteuren.
00:21:45: Ich glaube,
00:21:45: dass Donald Trump dem Begriff Bromance langsam eine ganz neue Bedeutung gibt.
00:21:49: Da war ja erst mal immer die Rede von Musk und Trump mit ihrer Bromance.
00:21:53: Jetzt spricht hier sonst von Trump und bin Salman von einer Bromance.
00:21:59: Und er hat hier ja auch jemanden angesprochen, der gerade immer wieder in mehreren Themen in Vordergrund tritt, Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn.
00:22:06: Und der gilt als wichtiger politischer Mittelsmann zu Saudi-Arabien.
00:22:10: Kushner hatte nämlich während der ersten Amtszeit schon von Trump einen direkten Draht zu Mohammed bin Salman, diese Nähe, die... Da hat sich dann nach dem Regierungswechsel sogar noch verstärkt.
00:22:20: Also seine Investmentfirma hat nur sechs Monate nach diesem Ausscheiden aus dem Weißenhaus zwei Milliarden Dollar vom saudischen Staatsfonds bekommen, dem Public Investmentfonds oder kurz PIF, persönlich abgesignet eben vom Kronprinzen.
00:22:34: Und Kurschner spielt bis heute eine wichtige Rolle bei saudischen Deals, wie zuletzt beim über fünfzig Milliarden Einstieg in Electronic Arts.
00:22:41: Dazu hören wir später auch noch mehr.
00:22:43: Das heißt, die Verbindung läuft ja eben nicht nur über die Regierungen sozusagen, sondern auch über persönliche Beziehungen mal wieder und finanzielle Beziehungen.
00:22:50: Und diese ja Hintertüren oder Hinterkanäle, die machen diese Achse von Trump und Mohammed bin Salman ja auch besonders eng.
00:22:59: Und Falk, weil ich das jetzt gerade angesprochen habe, dieser PIF, also dieser Public Investment Fund, der spielt ja auch immer wieder eine Rolle.
00:23:06: Was hat es genau mit diesem Staatsfonds, mit diesem riesigen Staatsfonds auf sich?
00:23:12: Also ... Der Public Investment Fund ist im Prinzip die Kasse, mit der Mohrmann-Wildensheimern seine ganzen riesigen Megaprojekte finanzieren will.
00:23:23: Der soll mittlerweile eine Billion Dollar in Anlagen und Investments haben.
00:23:30: Es ist immer alles ein bisschen schwierig, genau zu durchdringen, weil die Saudis sind nicht gerade für ihre Transparenz bekannt.
00:23:36: Also bei solchen Zahlen, über die wir hier gerade sprechen und die wir jetzt auch in folgenden noch nennen, muss man immer ein bisschen vorsichtig sein und auch ein bisschen Zweifel anbringen.
00:23:47: Aber trotz allem, er ist das Finanzvehikel, um diese ganzen Umbaupläne zu realisieren.
00:23:53: Der war ursprünglich mal als kleiner Kreditfonds gedacht.
00:23:58: Aber Moin Bitbensalman hat den eben zu so einem mächtigen, finanzmächtigen Vehikel ausgebaut.
00:24:05: Der hat in den vergangenen Jahren unglaublich viele Dinge investiert.
00:24:09: Aber in Dinge im Land, oder?
00:24:11: Oder ist es auch außerhalb?
00:24:12: Nicht
00:24:12: nur.
00:24:13: Nein, nein, nein.
00:24:13: Der hat weltweit investiert.
00:24:14: Also, dass Staaten überhaupt solche Staatsfonds haben und investieren.
00:24:18: Das ist per se nichts Ungewöhnliches.
00:24:20: Es gibt es auch in anderen Industrieländern.
00:24:24: Der bekannteste ist Norwegen, die auch ihre Öl- und Erdgas-Gewinne dafür nutzen, sie in einen Fonds zu stecken, der dann investiert in Aktien in Anleihen, damit man aus den Renditen dieser Anlagen die Zukunft finanzieren kann oder die zukünftigen Ausgaben, wenn dann irgendwann das Öl und das Erdgas erschöpft sein sollten.
00:24:43: Aber die schiere Größe dieses Fonds von einer Billion Dollar ist schon bemerkenswert.
00:24:49: Und der tummelt sich mittlerweile überall auf, der wählt und in allen möglichen Sektoren.
00:24:53: Er hat in Uber investiert, er hat in OpenAI investiert, kennen wir von JetGPT.
00:24:58: Er hat in Fußballteams investiert, in Newcastle United beispielsweise, in Infrastrukturprojekte.
00:25:06: Er ist manchmal überrascht, wo man ihn überall findet.
00:25:08: Also das entspricht der Strategie, vermohrenden soll man.
00:25:13: das Geschäft Saudi-Arabiens und die Einnahmen Saudi-Arabiens zu diversifizieren.
00:25:20: Und per se ist das ja auch nichts Schlechtes.
00:25:22: Das ist ja auch eine nachvollziehbare Strategie.
00:25:25: Spielt er denn für diese Deals, die gerade mit Donald Trump geschlossen worden sind, auch eine bestimmte Rolle?
00:25:29: Er wird letztlich der Fonds sein, über den das Meister abgewickelt wird.
00:25:32: Jetzt weniger die Rüstungsdeals, aber vor allem die ganzen privatwirtschaftlichen Investitionen, die Trump von den Saudis erwartet.
00:25:40: Und das soll über den PIF tatsächlich laufen.
00:25:45: Aber lass mich da noch mal ganz konkret bei dir nachfragen, weil wir haben ja jetzt eben gehört.
00:25:49: Also es wurde mal von sechshundert Milliarden Dollar gesprochen.
00:25:53: Das war relativ zu Beginn der zweiten Amtszeit von Donald Trump, wo er eben auch wieder, das muss man ja auch sagen, die erste Reise wieder gemacht hat in die arabischen Staaten oder an den Golf.
00:26:04: Das war in seiner ersten Amtszeit im Übrigen genauso.
00:26:06: Das heißt, das ist ja auch schon wieder ein ganz deutliches Zeichen und ein Statement, was ihm wichtig ist.
00:26:12: Und da ging es eben, wie du eben schon erklärt hattest, um sixhundert Milliarden Dollar.
00:26:16: Jetzt reden wir von einer Billion Dollar.
00:26:17: Aber diese eine Billion Dollar, das sind die Gelder, die von Saudi-Arabien in die USA fließen sollen, richtig?
00:26:25: Das heißt aber, wir wissen im Umkehrschluss gar nicht, was zurückfließt, also was das Gegengewicht sozusagen sein wird, wie viel Trump nach Saudi-Arabien pumpt.
00:26:33: Da sind wir bei dem Punkt, was eigentlich genau in diese einer Billion drinstecken soll, wir wissen es nicht genau.
00:26:38: Wenn man amerikanische Jollisten haben, an vielen Stellen versucht nachzufragen, was steckt da eigentlich Konkret drin?
00:26:43: Und haben sich bislang vor allen Dingen allgemeine Aussagen und unverbindliche Aussagen dazu abgeholt.
00:26:49: Es gibt Zusagen zu investieren in neue Industrien in die USA.
00:26:54: Das stimmt.
00:26:55: Theoretisch soll diese eine Billion in die USA fließen.
00:26:59: Ökonomen, die sich das angeschaut haben, haben gesagt, das werden die Saudis in diesem Umfang niemals leisten können.
00:27:05: Versprechen kann man viel, ob man das dann einlösen muss und einlösend wird, ist eine ganz andere Frage.
00:27:10: Deswegen ist auch die Frage, wer von dem Deal besser und mehr profitiert, werden das die Saudis oder die Amerikaner sein.
00:27:16: Das wird sich erst noch zeigen.
00:27:18: Das wird sich zeigen, aber das spiegelt genau das wieder, was mir auch meine Gesprächspartner gesagt haben, denn die meinten auch, dass vieles davon vage ist und wir noch nicht wissen, was da konkret dann eben umgesetzt wird.
00:27:29: Aber vielleicht das konkreteste von allen Deals ist das Thema KI.
00:27:35: Das Königreich will ja in amerikanische Zukunftsbereiche investieren, also in Datenzentren, in die Chipindustrie, in Cloud-Strukturen, alles, was man eben für KI-Anwendungen braucht.
00:27:45: Und beide Länder haben ein eigenes Abkommen eben über auch kritische Mineralien geschlossen, also genau die Rohstoffe aus den Chips und KI-Hardware überhaupt gebaut werden können.
00:27:55: Die Idee dahinter ist einfach, die USA wollen ihre Lieferketten absichern und Saudi-Arabien positioniert sich eben einfach als wichtiger Technologiepartner.
00:28:05: Saudi-Arabien ist dabei, genauso wie es die Vereinigten Arabischen Emirates sind, ein KI-Drehkreuz zu werden zwischen Nordamerika und Asien.
00:28:16: Vor einigen Staaten hat man erkannt, dass nicht mehr die Chips, die knappe Ware sind, sondern Energie ist die knappe Ware.
00:28:23: Man braucht für KI so viel Energie, die man mit eigenen Mitteln nicht schnell bereitstellen könnte.
00:28:30: Man müsste so viel Kraftwerke bauen, um diese KI-Leistung zu erzeugen, die man sich vorgenommen hat zu erzeugen.
00:28:36: Die Suche nach Ländern, in denen das geschehen kann, denen man vertrauen kann und in denen es wirtschaftlich ist, so etwas zu machen.
00:28:44: Und da bietet sich eben Saudi Arabia.
00:28:46: Okay, also Saudi Arabien bietet sich an, sagt Hermann hier, aber muss nicht Trump auch erklären, warum er jetzt so ein bisschen wegkommt eigentlich von diesem America First.
00:28:54: Also das ist ja schon, ne, KI Vorreiter sind ja auch die USA, ja.
00:28:59: Also neben China muss Trump das nicht auch vor der eigenen Wählerschaft.
00:29:02: Genau, erklären?
00:29:04: Sicher muss er das, aber ich glaube, das ist letztlich für unsere manche Wählerschaft dann in den Details dann doch etwas komplex.
00:29:10: Und um Details, wie das dann realisiert wird, hat sich ja Trump selten geschehen.
00:29:14: Ihm sind die großen Zahlen und die großen Symbole wichtig.
00:29:17: Für die amerikanische Industrie ist Saudi-Arabien sehr faszinierend.
00:29:21: Eben, der Kollege Herrmann hat es eben angesprochen, der entscheidende Faktor ist der Energiepreis.
00:29:26: Erstens hat... Saudi-Arabien, unfassbar günstigen Zugang zu Öl.
00:29:31: Natürlich kann das Öl dann auch in Stromung gewandelt werden.
00:29:34: Aber hebliche Flächen Saudi-Arabiens sind Wüste und dort können Solarpaneele aufgestellt werden.
00:29:41: Man muss sich auch noch mal vergegen, wie riesig dieses Land ist.
00:29:45: Das ist viermal so groß wie Deutschland, von der schieren Fläche.
00:29:48: Hebliche Teile davon sind Wüste und es ist, da scheint dauernd die Sonne.
00:29:54: Gleichzeitig hat Saudi-Arabien die Mittel dort erhebliche Flächen an Photovoltaikanlagen aufzubauen.
00:30:01: Das Ziel ist, bis zum Jahrhundert bis zum Jahrhundert, dort so viel erneuerbare Energiekapazitäten aufzubauen, die reichen würden, um Deutschland mit Strom zu versorgen.
00:30:09: Da brauchen sie nicht Deutschland mit Strom versorgen, sondern sie wollen Datacenter mit Strom versorgen.
00:30:14: Wenn Datacenter ins Land kommen, kommen natürlich auch alternative Formen von Umsatz ins Land.
00:30:21: Und damit würde das alles in die Strategie von Mohamed bin Salman die Volkswirtschaft zu diversifizieren hineinspielen.
00:30:29: Da hat Saudi-Arabien ja vor kurzem über seinen Startsfonds ein eigenes KI-Unternehmen gegründet.
00:30:34: Humain nennt sich das und möchte eben mit diesem Unternehmen auch wirklich als Drehscheibe und als Innovationskraft im KI-Bereich auftreten in den nächsten Jahren.
00:30:45: In den letzten sechs Jahren hat Saudi-Arabien etwa twenty-fünf Milliarden Dollar in die digitale Infrastruktur investiert und plant etwa nochmal einen selben Betrag in den nächsten fünf Jahren und das soll eben auch die Partnerschaft mit den USA bestimmen.
00:30:57: Das heißt, spielen eben Partnerschaften mit vor allen US-amerikanischen Unternehmen wie AMD, wie Cisco, wie Luma, wie XAI, aber auch wie Nvidia tatsächlich eine sehr, sehr große Rolle.
00:31:08: Zum Ersten, um wirklich den Know-how-Transfer zu gewährleisten.
00:31:11: Zum Zweiten, um auch die wichtigen Chips für den eigenen Aufbau einer Rechenkapazität im eigenen Land zu bekommen.
00:31:18: Und zum Dritten, um tatsächlich eben mit diesen Partnerschaften auch die eigene KI-Infrastruktur auszubauen.
00:31:23: Und in diesem Zusammenhang glaube ich die Reise von Mohammed bin Salman wirklich Die nachhaltigsten Ergebnisse gebracht, alles andere bleibt tatsächlich im Wagen.
00:31:31: Jetzt haben wir zwei Sachen gehört.
00:31:33: Einmal wieder mal den Staatsfonds, aus dem das Ganze finanziert wird, also das KI-Unternehmen, das neue gegründet worden ist.
00:31:40: Und wir haben gehört, dass in den letzten Jahren die Arabien ungefähr ca.
00:31:45: ca.
00:31:45: ca.
00:31:45: ca.
00:31:45: ca.
00:31:45: ca.
00:31:46: ca.
00:31:46: ca.
00:31:46: ca.
00:31:47: ca.
00:31:47: in die digitale Infrastruktur investiert hat.
00:31:50: Wenn wir das mal in Relation setzen, Falk, wie viel ist das?
00:31:54: Wie viel investiert denn zum Beispiel Deutschland in KI?
00:31:56: Also im Vergleich zu Deutschland ist das schon eine Menge.
00:31:58: Wir haben ja gerade, oder die Bundesregierung hat gerade durch den Bundestag einen Gesetz gebracht, mit dem die Länder und die Kommunen hundert Milliarden bekommen.
00:32:07: Und eins von, ich glaube, zehn Zielen, für die diese hundert Milliarden ausgegeben werden können, sind digitale Infrastruktur.
00:32:16: werden diese Hundert Milliarden nicht eins zu eins verteilt oder gleichmäßig verteilt.
00:32:21: Aber das zeigt, es ist schon keine kleine Summe, die dort in die Infrastruktur fließt.
00:32:26: Andererseits ist es vergleichsweise wenig, wenn man schaut, wie viele investieren, zum Beispiel die Pivotwirtschaft hier in Europa in Glasfaserausbau.
00:32:36: Da sind schnell dreistellige Milliardenbeträge drin.
00:32:39: Und im Vergleich zu dem, was in diese teuren Immobilienprojekte fließt, die der Staatsfonds finanziert, sind das ja geradezu Pinards.
00:32:50: Also das ist auch ein Problem für die, auch die stecken so viel Geld in ihre Infrastrukturprojekte Neon und The Line und anderes, die unglaubliche Ressourcen binden.
00:33:00: und eigentlich die aussichtsreichsten Industrie und aussichtsreichsten Branchen, wie zum Beispiel KI, fallen da ein bisschen hinten runter.
00:33:09: Und aber man muss ja sagen, dass dieses Neom zum Beispiel, also solche Gigaprojekte, also Neom war ja so als so Silicon Valley gedacht, davon sind sie aber doch ein bisschen weggekommen.
00:33:18: Ja, also sie mussten ein bisschen wegkommen, weil die Pläne, die sie gehabt haben, die waren gerade so fantastisch und wie sich jetzt auch zeigt, illusorisch.
00:33:28: Also Neom nur noch mal klar zu machen, worum das geht.
00:33:31: Neom ist ein ganzes Projekt an Infrastruktur, man an künstlichen Städten bekannt ist, das Projekt ist The Line.
00:33:39: Also wer in den letzten Monaten bei YouTube irgendwann mal was aufgerufen hatte, der wurde gerade so auch bombardiert mit Werbung für diese künstliche Stadt.
00:33:48: The Line sollte man an einer Hundertsiebzig Kilometer lange Dattband quer durch die Wüste werden.
00:33:55: Hundertsiebzig Kilometer.
00:33:56: Aber die Kosten dieser Projekte.
00:33:58: sind völlig explodiert.
00:34:00: Also, The Line ist nur eines der größte Projekte.
00:34:02: Sie wollten noch eine schwimmende Industrie statt aufbauen.
00:34:04: Sie wollen ein künstliches Winterparadies auf den Innenbergen bauen.
00:34:08: Eine riesige Retelleanlage mehr sind da.
00:34:11: Also, das sind Mega-Projekte, die sich dort der Prinz auch erträumt hat.
00:34:16: Hat sich aber in den letzten Jahren gezeigt, die Finanzierung reicht nicht.
00:34:20: Also, die Kosten, die dafür mal eingeplant worden waren, sind geradezu explodiert.
00:34:24: Financial Times und World's New Journal haben in den letzten ... wochen dazu einige berichte gehabt.
00:34:30: die ursprungskosten für diese ganzen projekte sind haben sich vervierfacht auf fast neun billionen dollar.
00:34:38: und das ist das fünfundzwanzig fache des staatshaushalters nur um das mal sonst ins verhältnis zu setzen.
00:34:45: the line das die mal sieb hundertsebzig kilometer lang wäre da redet kein menschen mehr davon.
00:34:49: sie sind jetzt froh wenn es irgendwie drei module werden von ursprünglich mal siebenundzwanzig.
00:34:55: Den Saudis geht an der Stelle schlicht das Geld aus.
00:34:58: Auch die architektonischen Herausforderungen, die sich dort stellen, sind enorm.
00:35:03: ganz zu schweigen von Missbrauch, von Korruption, von Manipulation, über die berichtet worden ist.
00:35:09: Also, da verschwindet es auch sehr, sehr, sehr viel Geld von diesen Investitionsgeldern und wird sehr ineffizient ausgegeben.
00:35:14: Gut, also es ist natürlich auch gerade deshalb vielleicht ganz richtig, auch zu sagen, man schaut sich eher mal in anderen Bereichen um oder investiert jetzt auch in anderen Bereichen, in denen es jetzt nicht um so schwindelerregende Höhen vielleicht geht, ja.
00:35:28: Aber es wird ja immer auch darüber gesprochen, Falk, dass Saudi-Arabien, deshalb auch so interessant ist für jetzt KI beispielsweise.
00:35:37: ja, weil es so als Drehkreuz fungeht.
00:35:39: Also weil man hieraus einen Markt erreichen kann von etwa zwei Milliarden Kunden praktisch in Reichweite.
00:35:47: Was meint man denn eigentlich, wenn man von einem Drehkreuz spricht?
00:35:50: Das Schwierige bei KI Anwendung und bei Datacentern oder die zentrale Frage sind einerseits die Energiekosten und zum anderen eine Regulierung.
00:36:02: Wir sitzen ja hier in Frankfurt.
00:36:04: Wir sitzen hier am weltgrößten Internetknoten in Dänik.
00:36:09: Der besteht aus lauter Datacentern letztlich.
00:36:13: Der Vorteil von diesen Datacentern ist, aber sie sind direkt an den Menschen dran, dort, wo sie gebraucht werden.
00:36:17: Hier, mitten in Deutschland, mitten in Europa, für solche Datacentern zählt also auch die geografische Lage, dass sie möglichst nah an ihren Nutzern sind, damit die Daten über die Leitung keine allzu langen Wege zurücklegen müssen.
00:36:31: Und deshalb hofft man sich sicherlich auch von Saudi-Arabien, dass die als relativ sicherer Hafen oder als relativ sicheres Territorium zwischen Afrika, dem Nahen Osten und Asien so eine ähnlich Funktion erfüllen können.
00:36:47: Und wo man ja auch über einen Drehkreuz oder von einem Drehkreuz spricht, ist ja im Zusammenhang mit seltenen Erden.
00:36:52: Also da ist ja inzwischen Saudi-Arabien... Wichtig geworden, Donald Trump hat es erkannt, weil das Land eben genau zwischen den großen Märkten liegt, eben massiv in Minen und auch in Raffinerien investiert und eben im Grunde ja eine komplette Wertschöpfungskette für diese Rohstoffe.
00:37:11: aufbauen will.
00:37:12: So,
00:37:12: die Rabin hat die viertgrößten Mineralvorkommen weltweit und ein Teil davon sind seltene Erden.
00:37:19: Das heißt also, neben Goldphosphat etc.
00:37:21: können alle seltenen Erden dort gefunden werden.
00:37:25: Und das ist ein Punkt, der für die USA wichtig ist, weil Derzeit neunzig Prozent der Verarbeitungskapazitäten von seltenen Erden in China liegen.
00:37:37: Da hat nun Saudi-Arabien-American-Angebot gemacht.
00:37:40: Lasst uns seinen Gemeinschaftsunternehmen gründen in Saudi-Arabien.
00:37:45: Saudi-Araben übernimmt einfünfzig Prozent, ihr Amerikaner neunvierzig Prozent und anderem das Kriegsministerium, das riecher Verteidigungsministerium will, und die übernehmen den finanziellen Beitrag der Vereinigten Staaten.
00:37:57: Und dieses Projekt soll sicherstellen, dass die Lieferkette für seltene Erden nach Amerika ununterbrochen bleibt.
00:38:05: Selbst wenn das Samokleschwert des Exportverbotes seltener Erde aus China wiederfallen sollte, würde es weiter seltene Erden aus diesem saudischen Werk geben.
00:38:16: Das ist nur ein konkretes Beispiel, wie Saudi-Arabien für Amerika, aber nicht nur für Amerika, sich unentbehrlich macht.
00:38:23: Schon clever von Trump, oder?
00:38:24: Gerade jetzt auf Saudi-Arabien zu schielen, was seltene Erden angeht?
00:38:27: Ja,
00:38:27: vielleicht muss man nochmal einen Schritt zurückgehen und nochmal in Erinnerung rufen, was eigentlich seltene Erden sind.
00:38:32: Große Missverständnisse, seltene Erden sind gar nicht so selten wie der Name suggeriert, aber es sind bestimmte Minerale.
00:38:37: oder Mineralien und Metalle vor allen Dingen, die relativ kompliziert zu fördern und zu destillieren sind.
00:38:44: Also sie kommen auch in der Welt relativ weit verbreitet vor, sie müssen aber erst mal gehoben werden und dann raffiniert werden.
00:38:50: Und China hat sich in den letzten Jahren jahrzehnten enormes Wissen und auch große Anlagen des Wissen und auch in die Anlagen investiert, aus den Ärzten diese seltenen Erden zu destillieren und sie zu produzieren.
00:39:06: Und sie werden immer wichtiger.
00:39:07: Sie kommen allen möglichen Chips vor, die wir dann in unseren Handys benötigen, die wir in Elektroautos benötigen, in LED-Monitoren.
00:39:16: Also überall finden sich diese Metalle.
00:39:20: Manchmal ein ganz geringer Mengen.
00:39:23: in Gramm oder Milligramm-Mengen teilweise nur, aber sie sind trotzdem essentiell.
00:39:26: Und in Saudi-Arabien geht es eben darum, sie einerseits zu fördern, ja, aber eben andererseits auch die Raffinerien dafür aufzubauen.
00:39:33: Auch da enorme Energieaufwand ist dafür nötig.
00:39:36: Das ist ein Riesenproblem, zum Beispiel in Europa, diese Energien bereitstellen zu können.
00:39:40: Umweltauflagen spielen da geringe bis gar keine Rollen.
00:39:43: Auch das ist in Europa eine Frage.
00:39:46: Regulierung spielen da keine Rolle.
00:39:47: Also Saudi-Arabien ist da bestens geeignet, um Lieferant zu sein, aber eben auch diese... Erz zu verarbeiten und dort große Raffinerien aufzubauen.
00:39:56: Saudi-Arabien befindet sich gerade in der Explorationsphase, was man auch selber an seltenen Erden produzieren kann.
00:40:01: Man ist momentan eher darauf bedacht, auch andere Märkte zu erschließen, gerade auch in Afrika zu gucken, wo man Rohstoffe bekommen kann.
00:40:08: Das heißt, ich sehe jetzt erstmal keine wirkliche Konkurrenz mit China, was da schon sehr viel länger im Geschäft ist und was auch größere Ressourcen einfach anbietet.
00:40:15: Nichtsdestotrotz sind seltene Erden ein Bestandteil der saudischen Diversifizierungsstrategie, sich eben auch unabhängiger vom Erdöl zu machen, in andere Energiequellen zu investieren, hier auch im produzierenden Gewer... tätig zu sein, um dann auch als Drehscheibe für die Weiterverarbeitung von seltenen Erden zu fungieren.
00:40:31: Siehst
00:40:31: du das auch so?
00:40:31: Wir haben ja alle mitbekommen vor einigen Wochen, wo China drohte.
00:40:37: Na ja, die ganze Weltwirtschaft fast schon in Geiselhaft zu nehmen, was seltene Erden angeht.
00:40:40: Weil sie da einfach ja auch einen Ass im Ärmel haben.
00:40:44: Du hast es eben schon erklärt, dass China sich da ein normales Wissen aufgebaut hat und eben auch die meisten seltenen Erden aus China kommen.
00:40:51: Und als es da um die verstärkten Exportkontrollen ging, die angedroht worden sind, waren ja nicht nur die USA betroffen, sondern eben auch die Europäer zwangsläufig.
00:41:00: Siehst du das aber auch so, dass Saudi-Arabien-China hier jetzt erstmal auch keine Konkurrenz machen kann?
00:41:05: Ja.
00:41:06: Kurz gesagt, weil diese Kapazitäten aufzubauen, die Traferinerien aufzubauen, das Wissen zu entwickeln, die Fachkräfte dafür auch zu haben, dass alles braucht Zeit.
00:41:20: Deswegen wird zumindest mittelfristig oder kurzfristig vor allen Dingen das Saudi-Arabian einfach nicht leisten können.
00:41:24: Aber da sind... Die Saudis denken langfristig.
00:41:27: Also vielleicht das noch mal zur Erinnerung der saudische Kronprinz.
00:41:31: Abgesehen von einem Putsch wird er wohl bis so nah zu seinem Lebensende dieses Land regieren, also über Jahrzehnte.
00:41:36: Er kann es sich leisten, da langfristig zu denken.
00:41:38: Das tut er offenbar an der Stelle.
00:41:40: Und dieses ganze Thema Drehkreuz, wir haben es jetzt besprochen.
00:41:43: Das trifft er auch nicht nur auf KI und auf seltene Erden zu.
00:41:46: Wenn man sich anguckt, womit Saudi-Arabien gerade international noch auf sich aufmerksam macht, dann sieht man, die wollen nicht nur die Tech-Welt anziehen, sondern eben auch eine Ja, eine junge, globale Zielgruppe.
00:41:57: und damit sind wir ja beim nächsten Standbein sozusagen dieser Vision, das ist der ganze Sport- und Gaming-Boom.
00:42:05: Da gab es schon die Ankündigung, dass US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US-US.
00:42:15: Grundsätzlich hat Saudi-Arabin ein Interesse daran, sich als globaler Champion im Gaming-Bereich und auch im E-Sports-Bereich zu positionieren.
00:42:23: Es geht darum, auch eine eigene Gaming-Industrie aufzubauen.
00:42:26: Da wird auch im eigenen Land viel Geld investiert.
00:42:28: Saudi-Arabin hat jetzt mehrmals auch schon E-Sports-Weltmeisterschaften organisiert.
00:42:33: Und in diesem Zusammenhang spielt ein Global Player wie EA ja schon auch eine große Rolle immerhin.
00:42:39: Ist das der Producer von dem großen Sportspiel FIFA?
00:42:44: Saudi-Arabien eine enorme Popularität genießt und dementsprechend geht es hier um unterschiedliche Motivation.
00:42:51: Das erste ist wirklich der Aufbau einer eigenen Gaming-Industrie mit Unterstützung von ausländischer Expertise.
00:42:56: Das zweite ist weiterer Marktzugang zu wichtigen Unternehmensbereichen in den USA selbst als wesentlicher Markt.
00:43:03: und das dritte ist eben auch ein Zeichen an die Welt, dass man mit solchen Investitionen gerade im Gaming- und Unterhaltungsbereich sich auch nochmal zusätzlich aufstellen möchte.
00:43:11: und das Ganze eben auch als Bereich der eigenen
00:43:15: Software.
00:43:15: Das war ja der Weltfußballer Christiano Ronaldo dabei und das ist ja auch nicht zufällig gewesen.
00:43:32: Das Gesicht der saudischen Sportoffensive, also er spielt seit Ende zwanzig zwei und zwanzig für Al-Nasser in Riad und er verkörpert wie kaum ein anderer, wie sehr Saudi-Arabien den Sport nutzt, um sich neu zu erfinden und international sichtbar zu werden und eben auch die Vision zwanzig dreißig auf gewisse Weise, würde ich sagen, emotional aufzuladen.
00:43:53: Und alles, was da gerade passiert, nicht nur im Fußball, sondern auch im Gaming, im Boxen, in der Formel I im E-Sport.
00:43:59: Dazu hat mein Kollege Quentin Peake mal für uns einen Block zusammengestellt.
00:44:04: Also, bitteschön.
00:44:23: Christiano Ronaldo, also inmitten von Donald Trump, Elon Musk und Mohamed
00:44:27: bin Salman.
00:44:28: Die Bilder aus dem weißen Haus Ende November zeigen.
00:44:31: Der Sport ist längst ein Politikum geworden.
00:44:33: Und Saudi-Arabien ist ganz vorne mit dabei.
00:44:36: Es kamen genauso wie FIFA-Präsident Infantino es geplant hatte.
00:44:40: Saudi-Arabien wird Gastgeber der Fußball-WM- in den Jahren.
00:44:46: Die WM- in den Jahren, der Premier League-Club Newcastle United, Boxkämpfe, eine
00:44:51: E-Sports-Olympiade,
00:44:52: Formel-Eins-Rennen und prestigeträchtige Kolf-Events.
00:44:55: Saudi-Arabien hat sich in den letzten Jahren zu einem Hotspot des internationalen Sports
00:44:59: entwickelt.
00:45:02: Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Events, die, und dabei das Politische erst mal aus dem Vor, schon durch die Ankündigung Legendenstatus erhalten haben dürften.
00:45:10: Der Boxkampf von Alexander
00:45:11: Yousik
00:45:11: und Tyson Fury, die neue Form einschreckt am Roten Meer, das höchstdotierte Pferderin der Welt, der Saudi Cup und die neue Golfserie Liv, die sich mit Namen wie Iron Pulte und Lee Westwood schmücken darf.
00:45:22: Kritische Nachfragen von Journalistinnen werden dann auf Presseveranstaltungen, die folgt, beantwortet.
00:45:27: Ich versuche, meine Familie zu geben.
00:45:29: Das ist das erste und vierte Ding, das ich möchte.
00:45:33: Ich komme zu arbeiten und spiele golf.
00:45:34: Das ist mein Job am Ende des
00:45:36: Tages.".
00:45:37: Diese Liste wird eher länger als kürzer.
00:45:39: Saudi-Arabien richtet die olympischen
00:45:40: E-Sports-Spiele,
00:45:42: die im Jahr im Jahr ist, in Riad
00:45:48: aus.
00:45:54: Video-Game-Maker Electronic Arts, anwesend.
00:45:56: ein US-Dollar-Dial, um privat zu gehen.
00:45:59: Und das muss der größte Leverage-Buyout-Dial in Wall Street-History sein.
00:46:04: Saudi-Arabien kauft den Spielehersteller Electronic Arts für seit de fünfundfünfzig Milliarden US-Dollar von der Börse.
00:46:11: Gemeinsam mit dem amerikanischen Investoren Silver Lake und Affinity Partners.
00:46:14: Die Machtbehältnisse innerhalb der Kräufergruppe sind durchaus ungleich verteilt.
00:46:18: Denn... Silverlake und Affinity
00:46:20: Partner kaufen laut Recherche des Wall Street Journals insgesamt sechs Prozent der Anteile.
00:46:25: Dazu
00:46:25: muss man wissen, der saudische Staatsfonds selbst ist ein signifikanter Investor in den Fonds von Silverlake und Affinity.
00:46:32: Faktisch geht die Firma also vollständig über in die Hände Saudi-Arabiens.
00:46:47: Doch schon vor dem Einschied bei Electronic Arts war klar, Saudi-Arabien hat auch im digitalen Sport große Pläne.
00:46:54: E-Sports gilt als wachsender Milliardenmarkt und als Konkurrenzfeld zu China, das in der Branche stark investiert.
00:47:00: Nach dem coronabedingten Boom hatten viele Teams
00:47:02: im
00:47:02: E-Sport mit Finanzproblemen zu kämpfen.
00:47:05: Sponsoren zogen sich zurück.
00:47:07: Eine Lücke in die Saudi-Arabien investierte.
00:47:09: Der E-Sport World Cup in Riyadh lief über sieben Wochen mit mehr als zweitausend Profis und rund siebzig Millionen Dollar Preisgeld.
00:47:16: Weltstars wie Christiane Ronaldo oder Schachweltmeister Magnus Carlsen funkierten als Botschafter.
00:47:22: Und entsprechend dem Ziel wird die
00:47:23: Messlatte hochgesetzt.
00:47:25: Gegenüber der BBC sagt der Sportminister von Saudi-Arabien, Die Investitionen
00:47:39: in den Sport sind Teil der Vision, das Grundprinzen Mohammed bin Salman.
00:47:43: Sport geht ins Herz,
00:47:45: schafft Emotionen
00:47:45: und es durchaus
00:47:46: in der Lage vom politischen Misslagen abzulenken.
00:47:49: Und das geht nicht nur für die Menschen im Land, Saudi-Arabien weiß, dass Sport Menschen anzieht.
00:47:53: Und diese Menschen sollen ein neues, besseres Bild von Saudi-Arabien bekommen.
00:47:57: Darüber hinaus geht es auch um geopolitischen Einfluss.
00:48:01: Laut der Initiative Play
00:48:02: the Game
00:48:03: hat der saudische Fußballverband SAF inzwischen fast fünfzig Vereinbarungen mit Verbänden weltweit geschlossen.
00:48:09: Ähnlich wie Katar vor der WM-Twenty-Twenty.
00:48:11: Solche Kooperationen
00:48:13: eröffnen diplomatische Kontakte und Nähe zu Entscheidungsträgern im globalen Fußball.
00:48:19: Aber besonders golf
00:48:20: gilt als Türöffner.
00:48:21: Der Zugang zu einflussreichen Kreisen macht diese Sportart für das
00:48:25: Königreich sehr attraktiv.
00:48:42: Möglich wird das durch
00:48:43: den Public Investment Form.
00:48:44: Bis Ende letzten Jahres war der Form an knapp dreihundertfünfzig Sportinvestitionen und Spondering-Deals beteiligt.
00:48:50: Insgesamt flossen alleine zwischen zwanzig, einundzwanzig und dreinzwanzig rund sechs Milliarden US-Dollar in über neunhundert Verträge.
00:48:58: quer durch den internationalen Sport.
00:49:00: Und auch das Gehalt von Christiane Ronaldo, über US-Fonds wird aus genau diesem Fonds bezahlt.
00:49:16: Pehlke, da ist er wieder, dieser Public Investment-Fund.
00:49:21: Wie kann es denn sein, dass aus einem Fonds Gehälter an Fußballer erfließen?
00:49:25: Die Deutsche in mir fragt sich da, ist das legal?
00:49:27: Was der Fonds letztlich gemacht hat, der hat sich an mehreren Fußballteams beteiligt.
00:49:32: Allein vier in Saudi Arabien, in der dortigen Liga.
00:49:35: Und eines dieser Teams ist Al Nasser.
00:49:37: Und Al Nasser wiederum hat dann Cristiano Ronaldo engagiert und soll um die zwei Hundert Millionen Dollar im Jahr eben zahlen können.
00:49:46: Und auf die Art und Weise als großer Investor ist das natürlich möglich.
00:49:51: Nur noch mal zu vergleichen.
00:49:52: Zwei-hundert Millionen für ein Fußballer.
00:49:54: Als bester deutscher Spieler gilt Florian Wirtz, der ist jetzt bei Liverpool engagiert und soll um die zwanzig Millionen Euro im Jahr verdienen.
00:50:03: Das heißt es auch da.
00:50:05: Es sind unglaubliche Summen, die da fließen, mit denen auch andere einfach nicht mithalten können.
00:50:09: Und all das sind Wettgelder darauf, dass es gelingt, andere in Industrien und in dem Fall die Unterhaltungsindustrie und in dem Fall eSports oder Fußball.
00:50:21: dermaßen zu pushen, dass sie Deutung für Saudi Arabien gewinnen, dass sie mehr Touristen anlocken, dass sie mehr Fernsehgelder anlocken.
00:50:28: Aber das muss man sich klar machen.
00:50:29: Das ist eine Investition, um ein Unterhaltungsindustrie groß zu machen, damit sie ein globales Interesse erzeugt und dann die Kosten, die sie jetzt am Anfang erzeugt, durch Werbeeinnahmen und durch Sende-Lied.
00:50:42: Zänzen und Fernsehgelder dann letztlich auch wieder einspielt und natürlich auch Touristen.
00:50:46: Ja.
00:50:47: Ein Thema dabei ist ja im Übrigen auch die FußballwM, zwanzigvierunddreißig.
00:50:50: Wir haben es gerade im Blog ganz kurz gehört.
00:50:52: Man könnte jetzt meinen, okay, ist noch lange hin, neun Jahre, nee, ist nämlich die, sind nur zwei Weltmeisterschaften, die noch vorher stattfinden, ja, die eine nächstes Jahr und dann eben zwanzigdreißig, dann zwanzigvierunddreißig.
00:51:03: ist es schon soweit in Saudi-Arabien.
00:51:05: Ich denke jetzt mal nicht, dass Ronaldo da noch mitspielen wird, da ist er dann neunundvierzig.
00:51:08: Ja,
00:51:09: sicher wäre ich mir bei ihm dann nicht.
00:51:10: Ich auch nicht.
00:51:12: Aber gut, wir werden sehen, aber es kann natürlich sein, dass wir davor einer ähnlichen Situation stehen, wie in Qatar, weil ja eben auch wieder viele Stadien auch gebaut werden müssen.
00:51:22: Wir werden eine ähnliche Diskussion haben um Arbeitsmigranten.
00:51:26: Allerdings hat Saudi-Arabien eine kritische Masse an inländischer Bevölkerung, die wirklich Arbeitsplätze braucht.
00:51:31: In den letzten Jahren ist es zunehmend dazu gekommen, bestimmte Sektoren zu saudisieren, wie man sagt.
00:51:37: Quoten einzuführen, dass saudische Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in vielen, vielen Bereichen arbeiten.
00:51:42: Zum Beispiel im Dienstleistungssektor.
00:51:44: Viele Taxifahrer sind mittlerweile Saudis.
00:51:46: in Hotels, in Einkaufsleden etc.
00:51:49: Siebt man immer mehr Saudis, die dort arbeiten.
00:51:51: Das war vor zehn Jahren wirklich noch gänzlich anders.
00:51:53: Das heißt, der sozioökonomische Druck auch, Arbeitsplätze zu schaffen, ist in Saudi-Arabien deutlich größer als zum Beispiel in Qatar.
00:52:00: Und das zeigt eben auch, wie Wirtschaft in Saudi-Arabien gedacht wird.
00:52:04: Ja, wenn wir uns damals diese große Diversifizierungsstrategie angucken, diese Vision, dann ist Saudi-Arabien, wie übrigens alle Golfstaaten, sehr stark abhängig auch von ausländischen... Arbeiter, also von Arbeitsmigranten.
00:52:18: und circa zehn Millionen der fünf und dreißig Millionen Einwohner kommen eben aus anderen Ländern, vor allen Dingen aus Niedriglohnländern in Südasien oder eben auch zunehmend aus Afrika und die arbeiten unter sehr, sehr schwierigen Bedingungen.
00:52:32: Teil
00:52:33: der Diversifizierung ist mit Sicherheit ausländische Arbeitskraft ohne Frage.
00:52:36: Es wird nach wie vor sehr schwierig sein, eben saudische Arbeitskräfte auf Baustellen oder im Dienstleistungssektor so weit zu beschäftigen, dass man komplett auf ausländische Arbeitskräfte verzichten kann.
00:52:48: Das heißt, das bleibt ein wichtiger Teil der Wirtschaftsstruktur in Saudi-Arabien.
00:52:53: Aber wenn wir uns einfach nur die prozentualen Anteile der Bevölkerung anschauen, dann gibt es in Saudi-Arabien im Gegensatz zu den Emiraten oder in Qatar, wo neunzig Prozent der der Menschen aus dem Ausland kommen in Saudi-Arabien eine ganz eindeutige einheimische Mehrheit der Bevölkerung, die dementsprechend auch wirklich mit Jobs versorgt werden will.
00:53:13: und das braucht Investitionen in den Arbeitsmarkt, das braucht auch Regeln, das braucht auch eine Neuaufstellung von Bildungs- und Ausbildungsstrukturen etc.
00:53:22: und da investiert Saudi-Arabien eben sehr viel stärker als andere Länder, weil man hier so enorm unter Druck steht, wenn man eben die eigene Bevölkerung nicht in Lohn und Brot bringen kann und ausschließlich auf ausländische Arbeitskräfte setzt, dann hat das auch Probleme für die eigene Stabilität und damit ja auch für die politische Legitimation des Königshauses.
00:53:39: Das spricht da glaube ich einen wichtigen Punkt an.
00:53:41: Mohamed bin Salman macht dir diesen ganzen Umbau nicht nur aus einer Laune heraus oder aus gutem Willen oder aus einer abstrakten Idee heraus, sondern er will sein Land stabilisieren.
00:53:53: Er muss dafür sorgen, dass ihm die eigene Bevölkerung nicht irgendwann zu viel Druck macht, beformen, erzwingt von ihm möglicherweise oder anderes.
00:54:01: Und da steht er schon vor enormen Herausforderungen.
00:54:04: Ähnlich wie andere Länder in der Region ist Saudi-Arabien ein junges Land.
00:54:09: Fast zwei Drittel der Bevölkerung ist unter dreißig.
00:54:12: Und die können nicht alle in der Ölindustrie beschäftigt werden.
00:54:14: Und
00:54:14: gleichzeitig ist ja die Jugendarbeitslosigkeit aktuell ziemlich hoch.
00:54:17: Die Jugendarbeitslosigkeit
00:54:18: ist hoch.
00:54:19: Die Qualifikationen, die Ausbildung passen auch noch nicht zu dem, was der Arbeitsmarkt eigentlich braucht.
00:54:25: Themen übrigens, die wir hier in Deutschland ja durchaus kennen, aber auf ganz anderen Niveau.
00:54:28: Aber er muss seine Bevölkerung... in Wohlstand bringen und im Wohlstand halten.
00:54:33: und auch dazu dient die diese ökonomische oder ein volkswirtschaftliche Diversifizierung, dass neue Industrien, neue Branchen wachsen und er dort seine Bevölkerung in nicht nur in Lohn und Brot bringen kann, sondern in gut verdienende Beschäftigung damit sie ökonomisch ruhig gestellt bleiben.
00:54:53: Deswegen können Frauen mittlerweile zum gewissen Maße arbeiten.
00:54:57: Deswegen wurden in Saudi-Arabien mittlerweile die Regeln für kleine, mittelständische Unternehmen gelockert.
00:55:04: Deswegen gibt es dort neue Ausbildungen für die Jugend.
00:55:08: Die arbeitslosen Quote ist immer noch acht Prozent, also durchaus höher als in Deutschland.
00:55:12: Und das, wie sich ja in anderen Ländern in der Region gezeigt hat, birgt politischen Sprengstoff.
00:55:17: Aber
00:55:18: auf der anderen Seite muss man ja sagen, du hast es gerade schon angesprochen, dass die Beschäftigung von Frauen eben gestiegen ist.
00:55:24: Und das ist ja in solchen... Arabischen Ländern auch nicht selbstverständlich.
00:55:28: oder war nicht selbstverständlich?
00:55:29: Als Mohammed bin Salman antrat, im Jahr zwei Tausend Fünfzehn, waren etwa zehn Prozent der saudischen Frauen erwerbstätig.
00:55:37: Heute sind es siebenunddreißig Prozent in zehn Jahren.
00:55:40: Und die zehn Prozent damals waren die Frauen in Tätigkeiten, in denen die Frauen mit anderen Frauen zu tun hatten als Ärztinnen, als Lehrerinnen.
00:55:48: Heute steht ihnen die ganze Bandbreite auf.
00:55:51: Also eine solche Öffnung Saudi-Araben ist Die größte Umwandlung der islamischen Welt seit Atatürk, aber der Pionier war Dubai.
00:56:01: Dubai hat die Richtung vorgegeben und das Tempo und ist nach wie vor der Pionier.
00:56:06: Okay, also jetzt kommt hier nochmal ein anderer Player zur Sprache.
00:56:09: Das ist Dubai.
00:56:10: Also klingt fast so, als würde Saudi-Arabien Dubai da schon als Konkurrenz sehen.
00:56:16: Aber was mich hier so ... hat aufhorchen lassen.
00:56:19: Bei mir war es tatsächlich nicht so bewusst, dass Hermann sagt, das ist die größte Transformation in der islamischen Welt seit Attatürk.
00:56:27: Und Attatürk war ja einfach eine historische Figur, die Türkei Gründung, ein wegweisendes Ereignis.
00:56:31: Warum fällt uns das so schwer?
00:56:33: Und da sind wir eigentlich schon wieder am Anfang unserer Sendung, diese Geschwindigkeit und diese Größenordnung wirklich einzuordnen.
00:56:40: Weil
00:56:40: wir so selten da sind und selten Kontakt haben und auch selten davon in den Nachrichten erfahren.
00:56:45: Da müssen wir uns vielleicht auch ein bisschen manchmal in die eigene Nase fassen.
00:56:48: Und eine Faszination für die USA oder was in Russland passiert oder in Frankreich passiert ist einfach schlicht größer als das, was wir im Süden erleben.
00:56:57: Und Saudi-Arabien, als schon von oben gesteuerte Revolution, in dem Fall eine gewisse Liberalisierung, das ist ja alles noch sehr, sehr begrenzten Maße.
00:57:08: Wir machen uns es dann manchmal auch sehr leicht, dann zu sagen, ja, die arabischen Länder sind dann alle ähnlich und gleich.
00:57:12: Es gibt enorme Unterschiede, welche politischen Rechte, welche ökonomischen Freiheit in einzelnen Emiraten und arabischen Staaten gelten.
00:57:20: Und Saudi-Arabien war dort einfach noch eine der konservativsten Staaten von allen.
00:57:25: Im Verhältnis zu beispielsweise auch Qatar oder eben Dubai.
00:57:30: Zu differenzieren fällt uns nicht immer leicht und da lohnt deswegen manchmal der genaue Blick hin.
00:57:37: Uns hat sich, wie gesagt, wahnsinnig gewandelt.
00:57:39: Innerhalb kürzester Zeit, also zehn Jahre sind keine lange Zeit.
00:57:43: Und was da eben alles passiert ist, wir haben es hier besprochen.
00:57:47: Das ist schon enorm.
00:57:48: Und Rainer Herrmann macht auch noch einmal mehr klar, wo Saudi-Arabien heute steht.
00:57:53: Saudi-Arabien ist die Führungsmacht des neuen Arabiens.
00:57:56: In Neu-Arabien, das von den alten arabischen Mächtern, Ägypten, Syrien, Irak, Algerien, die Führung gewonnen hat.
00:58:02: Dieses alte Arabien ist ... Er schöpfte ideologisch uninspiriert und einfach an alten Machtstrukturen.
00:58:11: Zerbrochen.
00:58:12: Saudi-Arabien mit VAE, mit Qatar, die heben sich davon ab.
00:58:16: Das sind moderne Staaten, die disfunktionale Kleptokratien wie das alte Arabien, sondern moderne Staaten mit gut Governance, mit guter Regierungsführung, die einen Pragmatismus verpflichtet sind, sondern sagen, wir wollen stabile Staaten, wir wollen funktionierende Staaten.
00:58:34: Das ist eines der wichtigsten Prioritäten Saudi-Arabiens.
00:58:38: Die Staaten in der Region sollen stabil sein, sie sollen legitimiert sein.
00:58:43: Ja, apropos stabil.
00:58:45: könnte uns natürlich jetzt aus dieser Sendung entlassen und sagen Modernisierung und Innovation und Saudi-Arabien ist natürlich ein Modernisierungsmotor sozusagen, also positiv aus dieser Sendung gehen.
00:58:56: Aber wir müssen natürlich auch über Stabilität reden, auch über die regionale Stabilität, über die Sicherheitslage.
00:59:02: Bei den ganzen Deals, da ging es ja eben auch um Sicherheitszusagen.
00:59:05: Wir haben es eben immer mal wieder gehört.
00:59:08: Die F- Thirty-Five-Kampfjets, die für Binsalman über das weiße Haus gerauscht sind, die wollte er eben auch von Donald Trump geliefert bekommen.
00:59:16: Saudi-Arabien drängt darauf.
00:59:19: Trump macht ja viele Zusagen und dann muss man sehen, wie das im Detail umgesetzt wird.
00:59:25: Das kann sich in die Länge ziehen, das kann abgespeckt werden.
00:59:28: Zunächst mal war ihm wichtig, diese symbolische Gaste zu machen, also diese strategische Wertschätzung.
00:59:33: Saudi-Arabien wollte mehr, nicht nur der F-五 und dreißig, sondern Saudi-Arabien wollte eine Sicherheitsgarantie.
00:59:39: Und die hat dem Trump nicht gegeben.
00:59:40: Trump scheut sich überhaupt, Sicherheitsgarantien zu geben.
00:59:43: Qatar hat ja aufgewertet zu einem Major-Nor-Nato-Alli.
00:59:47: Das war bei Saudi-Arabien nun auch der Fall.
00:59:49: Sie haben beide ein strategisches Verteidigungsabkommen unterzeichnet, dass den amerikanischen Rüstungskonzernen einen preferenziellen Zugang auf Saudi-Arabien gewährt.
01:00:01: Auf der Gegenseite ist Saudi-Arabien verpflichtet, Amerika als ersten strategischen militärischen Partner zu sehen.
01:00:09: Also dieses Abkommen haben sie geschlossen.
01:00:11: Auch das ist ziemlich wage.
01:00:12: Aber es ist ein Zeichen, wir stehen zu Saudi-Arabien.
01:00:15: Wie es einem Kriegsfall sein würde, das sei dahingestellt.
01:00:20: Aber wir stehen zu Saudi Arabien.
01:00:23: Das ist ja schon krass, Falk.
01:00:24: Also das muss man an der Stelle auch mal sagen, dass die USA, dass Trump das Signal aussendet, wir stehen zu Saudi Arabien.
01:00:30: Also das ist natürlich steht nicht im Einklang dazu, dass Trump ja auch zu Israel steht oder stehen wollen wird.
01:00:38: Also das ist natürlich ein Balanceakt, ist glaube ich noch ziemlich freundlich ausgedrückt.
01:00:43: Ja.
01:00:45: Der Kollege hat es eben auch nochmal gesagt, die Frage ist tatsächlich, was heißt das eigentlich in der Praxis und wie wird das dann eigentlich realisiert.
01:00:51: Die entscheidende Frage für Saudi-Arabien ist, es braucht Sicherheit, um seine ökonomischen Ziele zu erreichen.
01:00:58: Und umgekehrt.
01:00:59: die Ökonomie und die ökonomische Wandel dient dazu Stabilität.
01:01:04: auch politische Stabilität zu garantieren.
01:01:06: Und umgekehrt, die Amerikaner sind daran interessiert, natürlich Geschäfte mit den Saudis zu machen.
01:01:10: Und ein wichtiger und umsatzträchtiger Bereich sind der Verkauf von F- Thirty-Five-Jets.
01:01:19: Die werden in Texas gefertigt, die werden in Georgia gefertigt, Georgia ist ein Swing State.
01:01:23: Auch wenn dort Trump große Geschäfte verkünden kann und Arbeitsplätze sichern kann, spielt das eben sicherlich in die Hände.
01:01:30: Also es ist immer das Wechselspiel, mit wirtschaftlichen Instrumenten politische Ziele zu erreichen.
01:01:35: Und die Sicherheit wird gebraucht, weil ohne Sicherheit kein Handel und kein Wachstum.
01:01:40: Ja, man wird eben sehen müssen, du sagst, es ist alles sehr vage, was dann am Ende davon genau ... Genau umgesetzt wird tatsächlich, aber das Zeichen ist ja einfach da.
01:01:50: Also wir stehen zu Saudi-Arabien, das ist das Zeichen, was Washington eben auch ausgesendet hat.
01:01:55: Und Israel hat das sicherlich nicht gepasst.
01:01:58: Und zwischen Saudi-Arabien und Israel gibt es nach wie vor keine Normalisierung wegen des Gaza-Krieges.
01:02:03: Das heißt, Trump muss im Zweifel ja auch zu Israel stehen.
01:02:07: Auf der anderen Seite gibt es aber auch gewisse Zugeständnisse eben jetzt für Saudi-Arabien.
01:02:12: Auf
01:02:12: der anderen Seite hat Saudi Arabia natürlich nicht die Lobby, die Israel in Amerika hat.
01:02:17: Und zum anderen haben wir in der Administration wie im Kongress weiter eine deutliche Mehrheit für eine anhaltende Unterstützung für Israel.
01:02:30: Die andere Ebene ist, dass diese Balance allmählich ins Rutschen gerät.
01:02:36: Die Maga-Bewegung steht nicht mehr sofort behaltlos für eine Unterstützung israels, die die Grenzen los ist.
01:02:43: Es werden immer mehr Fragen gestellt, Fragen in dem Sinne.
01:02:47: Wieso?
01:02:48: finanzieren wir eine israelische Armee, die dazu beiträgt, dass auch im Nordjordanland unsere christlichen Schwestern und Brüder erschossen werden.
01:02:59: Wie kann das sein?
01:03:00: Also es ist eine Fragestellung, die von den christlichen Evangelikalen und von den christlichen Nationalisten kommt und die nicht mehr so vorbehandlosen jüdischen Staat Israel unterstützt, sondern die auf Fragen stellt, was geschieht denn da?
01:03:14: Gut, also das scheint sich ein bisschen was zu tun und zu verschieben, aber die Balance wird keine einfache sein für Donald Trump, wenn er das dann alles so umsetzen möchte, wie er es angekündigt hat.
01:03:25: Und für Saudi-Arabien ist auch weiterhin klar, dass es keine Normalisierung zwischen Israel und dem Königreich gibt, solange eben die Palästina-Frage ungeklärt ist, ungelöst ist.
01:03:36: Und wenn wir noch mal darauf zurückkommen, Falk, was Rainer Herrmann gesagt hat, diese Vision, das ist die größte Umwälzung in der islamischen Welt seit Atatürk.
01:03:45: Du merkst, das hat mich ziemlich nachhaltig beeindruckt, dieses Zitat, also eben seit die Türkei gegründet worden ist und irgendwie nichts kleineres.
01:03:55: Man hört man auch auf mehreren Ebenen.
01:03:58: Erstens eben wirtschaftlich, wir haben darüber gesprochen.
01:04:00: Saudi-Arabien will weg vom reinen Ölmodell und eine Industrie aufbauen, die in Zukunft trägt.
01:04:05: Zweitens natürlich auch gesellschaftlich, also ein Land... kann nicht modern werden, wenn die Religionspolizei durch die Straßen läuft, Menschen zum Beten gezwungen werden oder Frauen eben vorgeschrieben werden, wie sie sich zu Kleinen haben.
01:04:19: Und drittens, und das ist ja auch genauso zentral, braucht Saudi-Arabien dafür aber eben auch politische Stabilität in der Region.
01:04:25: Also das haben sie ja eben auch erkannt.
01:04:27: Also es braucht keine ständigen Drohungen aus dem Iran, es braucht kein Atomprogramm, keine Raketen.
01:04:33: Drohnen oder eben auch stellvertreter Konflikte.
01:04:36: Wir haben das alles dieses Jahr immer mal wieder gehört.
01:04:39: Und nur wenn eben diese drei Dinge zusammenkommen, dann kann diese Vision, zwanzig, dreißig wirklich funktionieren.
01:04:45: Der
01:04:45: Konflikt zwischen Israel und Palästina destabilisiert die Region in einer Maße, dass die Investoren und die Touristen sagen, wollen wir da wirklich dahin?
01:04:54: Und das ist das, was Saudi Arabien erkannt hat.
01:04:56: Wir können unser ehrgeiziges Programm nur dann durchziehen, wenn wir regionale Stabilität haben.
01:05:03: Es reicht nicht, Iran klein zu bomben.
01:05:06: Iran steht wieder auf.
01:05:07: Iran ist eine Zivilisation von zweieinhalb Tausend Jahren.
01:05:10: Die hat noch keinen Außenstehender jemals in die Knie gezwungen.
01:05:14: Das heißt, wir müssen mit dieser Nachbarschaftsleben und den Modusverbänden mit Iran finden.
01:05:18: Man muss aber auf der anderen Seite genauso dafür sorgen, dass dieser Lotern Vulkan, Palästina, nicht alle paar Jahre und um die Ohren fliegt.
01:05:27: Und das ist die Interesse der saudischen Ausbildung, die konstruktiv zu sein.
01:05:31: Und das ist etwas, was Saudi-Arabien auch unentbehrlich gemacht hat für die Amerika.
01:05:36: Ich glaube, das trifft es ganz gut auf den Punkt.
01:05:38: Aber da muss man auch wiedersehen.
01:05:40: Also die wirtschaftliche Lage auch vor Ort, vor allem natürlich in solch einer Region, die können wir nicht betrachten, ohne eben die politischen Faktoren drum herum auch uns anzugucken.
01:05:50: Ja, aber eben auch umgekehrt.
01:05:51: Man kann die politische Situation dort nicht verstehen, auch die politischen Interessen, ohne die ökonomischen Interessen zu verstehen.
01:05:57: Und das ist beispielsweise bei Saudi Arabien sehr deutlich.
01:06:00: Sie brauchen Stabilität für Wirtschaftswachstum in einer Region, wo sie Iran vor ihrer eigenen Haustür haben, wo sie Israel nahezu nebenan ist im Süden, die Houthi Rebellen.
01:06:13: Da haben sie ein großes Interesse, dafür Stabilität zu sorgen und für eine Befriedung nutzen natürlich auch die Hilfe und die Unterstützung der Amerikaner.
01:06:21: Sonst können sie ihre ehrgeizigen Umbaupläne einfach schlicht nicht umsetzen.
01:06:27: Und auch auf wirtschaftlicher Ebene, was wir nämlich jetzt noch gar nicht angesprochen haben, Falk ist, dass Saudi-Arabien natürlich auch ungemein wichtige Wirtschaftsbeziehungen zu China pflegt.
01:06:36: Also ich finde, da macht das Land ja das schon ganz klug.
01:06:39: Also es balanciert ja schon ganz richtig sowohl politisch zwischen den Partnern und geriert sich ja auch immer so als Vermittler in mehreren Konflikten, wie eben auch in dem Gaserkrieg.
01:06:51: Aber auch wirtschaftlich.
01:06:52: Also es ist ganz klar, dass Saudi-Arabien es auch nicht sein lassen wird.
01:06:55: mit China gute Wirtschaftsbeziehungen zu pflegen, nur weil jetzt Donald Trump da viel, viel mehr ins Spiel kommt und auch andersherum mehr.
01:07:02: Also das macht, finde ich, Saudi-Arabien schon ganz clever.
01:07:05: Ja, es gilt die alte Anlegerweisheit auch auf dieser Ebene.
01:07:07: Die alte Anlegerweisheit lege nicht alle Eier in einen Korb.
01:07:11: Wenn der Korb runterfällt, sind die auch die Eier alle kaputt.
01:07:14: Also schön verteilen, diversifizieren und so wie das Saudi-Arabien vorhat, in mehrere Branchen zu diversifizieren, diversifizieren sie auch ihre Beziehungen zu anderen Ländern.
01:07:27: Sie wollen sich nicht nur abhängig machen von den Amerikanern.
01:07:30: Deswegen pflegen sie an Beziehung zu den Chinesen.
01:07:33: Aber gleichzeitig wollen sie natürlich auch nicht abhängig sein von den Chinesen.
01:07:37: Sie haben entsprechende Partnerschaften mit beispielsweise Pakistan geschlossen, Sicherheitspartnerschaften.
01:07:43: Und stückeln sich so ein Portfolio an Wirtschafts- und Sicherheitspartnern zusammen, um da eine gewisse Balance zu pflegen.
01:07:52: Der Rabin ist ein Musterbeispiel für den... Diplomatie in der multipolaren Welt.
01:07:58: Man ist nicht mehr loyal einem großen, nahe und unterstellt, sondern macht aus dem Politik aller Kraft.
01:08:06: Nummer eins ist Amerika ohne Zweifel, aus Widerlei Gründen.
01:08:10: Schon weil China immer nur Trittbrettfahrer war, was die Sicherheit in der Golfregion betrifft.
01:08:16: Und wenn jemand Sicherheit im Rahmen des Möglichen bieten kann, sind sie Vereinigten Staaten.
01:08:23: Ja.
01:08:23: Das ist doch ein gutes Schlusswort.
01:08:25: Also es lohnt sich auf jeden Fall hin zu gucken.
01:08:26: Wir haben heute über einige Themen gesprochen.
01:08:29: Es war natürlich ein wilder Ritt.
01:08:31: Haben aber einfach gesehen, warum Saudi Arabien so ein wichtiger Player ist in der Weltwirtschaft und warum natürlich auch die Europäer viel mehr hingucken müssen, was die USA und das Königreich da so treiben.
01:08:44: Aber ich glaube, für heute können wir es dabei belassen und nochmal aufmerksam machen auf unseren Newsletter und eben den Text, den wir genau dazu im Newsletter diese Woche haben von Rainer Herrmann, der uns auch die Inspiration geliefert hat zu dieser Sendung.
01:09:00: Und den hänge ich nochmal in die Show Notes und in den Show Notes finden Sie auch den Link dazu, wie Sie diesen Newsletter abonnieren können.
01:09:08: Da kommt jeden Donnerstag raus.
01:09:10: Wie gesagt, die Ausgabe dieser Woche finden Sie in den Links.
01:09:14: So.
01:09:15: Das war's für heute.
01:09:16: Ich danke dir jetzt erstmal Falk für die tolle Kommoderation und ich danke Ihnen fürs Zuhören.
01:09:22: Schicken Sie uns gerne ihr Feedback zu dieser Sendung an podcastatfaz.de.
01:09:27: Freu mich sehr darüber.
01:09:29: Und natürlich auch Anregungen, Themenvorschläge, Themenwünsche.
01:09:33: Gerne an Podcast.de.
01:09:36: So, ich entlass Sie jetzt erst mal in diesen restlichen Nikolaustag ins Wochenende.
01:09:41: Und wir hören uns hier natürlich am Montag wieder, wenn Sie über den Podcast für den Deutschlandkanal hören und in der Machtprobe, dann nächste Woche, Samstag wie gewohnt.
01:09:51: Also, machen Sie es gut.
01:09:52: Bis bald.
01:09:53: Tschüss.
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